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Manche versuchen in 7 Tagen um die Erde zufahren. Hier der das Resultat, wenn eine Woche zur Verfügung steht (neben der "normalen" Arbeitszeit) und das Thema "selbstgemachtes Rennrad" heisst.

Offen gesagt bin ich nicht der Rennradfan, doch die Aufgabe hatte mich trotzdem gereizt. Ich wollte heraus finden, ob es möglich ist ein Bike in einer Woche zu fertigen. Diverse meiner Bike waren je nach Motivation oder Anlass in kurzer oder auch langer Zeit entstanden. Doch dieses Mal war alles etwas anders.

Ein Rennrad! Okay ich hatte ein altes Rennrad, mit dem ich ab und zu zur Arbeit fuhr. Ein völlig emotionsloses Bike. Das Flatera hatte ich als Occasion gekauft an einer Velobörse. Mich hatten dazumal die alten Dura Ace Komponenten angesprochen. Das Bike war übel verstaubt und hatte dringend ein Service nötig. Zu meinem Erstaunen waren die Komponenten auch noch nach ca. 5 Jahren für mich okay! Auch die Felge scheint unzerstörbar zu sein. Die hatte den eine oder andern Bunny Hop zu verkraften. Also für das ALUMI-Projekt wollte ich keine neuen Komponenten kaufen. Wieso auch, für den Arbeitsweg taugen die Teile noch. Somit musste ich mich nicht um irgendwelche Anbauteile kümmern. Inspiriert durch verschiedene Personen, Projekte und Umstände, konnte ich nun etwas umsetzten, was mir beim ersten Bike nicht gelungen war. Den Aluminium Rahmen selber zu schweissen. mit den letzten Elektro-Projekten, hatte ich ja alles mögliche zusammen gebruzelt. Bei der Form des Rahmen, Übernahm ich grosse Teile das E-Bike Entwurfes von Manuel Baumann. Sein Carbon-Rahmen hätte eigentlich am BikeLovers Contest 2011 fertig sein sollen, doch ein Jahr später war das Thema halt nicht mehr Elektrovelo sonder Rennrad.

 

So hatte ich nun auch die Formgebung im Groben. Ein paar kleine Änderungen machte ich noch. Ich hatte ja bereits eine CrMo-Gabel, somit musste ich den Lenkwinkel anpassen. Und das Batteriefach und den Ausschnitt für den Motor brauchte ich auch nicht. Schlussendlich war wie immer der Teufel im Detail. Sein Rahmen war nicht vorgesehen für eine Zweifachkurbel und Umwerferschalung vorne. Auch die Felgenbremse hinten musste neu gemacht werden. Die Schalthebel vorne wollten auch ihren Platz und nicht zu letzt die integrierte Kabelführung. (Was für ein Mist beim Einfädeln). Beim Start dachte ich noch. Cool keine Federung, dann wird es sicher ganz einfach, doch wie schon aufgezählt war da halt noch der eine oder andere Stolperstein.

Das Herzstück war das Sitzroh mit der Brems- und Schaltungsaufnahme mit Kabelführung. Lenkrohr ausgedreht und ausgefräst wo es nur geht, semi-intergratet.

"Karton Aided Design" , ja Karton ist immer gut... Ohne die übliche Schweisslehre wäre es auch nichts geworden.

Am Anfang war das Blech! Label von hinten von Hand eingeschlagen. Was für ein taktiler Genuss!

Einfache Presse mit Hilfsstempel und Bastelmatrize. Die Bleche gebogen von Hand oder geklopft.

Die finale Schweissarbeit, ja kann ich mich in Zukunft steigern. Doch in der Nacht um Drei ist das Schweissen nicht unbedingt einfach...

Das finale Bike. witchbroom ALUMI

Beim Bikelovers Contest 2012 in der Roten Fabrik! Ein grossen Dank an Manu (Design and Parts) und Andy (Tools).